Geboren in einer Kleinstadt auf dem Aachener Land wuchs Stefan Goertz ab seinem 11. Lebensjahr als typisches Scheidungskind der 80er mit seiner Mutter und Schwester auf.

Seine langjährige Kunstlehrerin gab ihm die zwei wichtigsten Pfeiler seiner Arbeit mit auf den Weg: Die Bedeutung der Farben und die Wichtigkeit eines gutes Bildtitels.

Stefan Goertz fand lange Zeit seinen eigenen Stil nicht, bis er, nachdem er im Jahre 2010 nach Berlin gezogen war,  als Farbdesigner des Berliner Labels HAUTE KUKI & Die Markise die abstrakte Malerei für sich entdeckte. Im Laufe der Jahre hat Stefan Goertz Hunderte von Minikunstwerken geschaffen, die er mit transparenter Kaltemaille in Schmuckfassungen einbettet.

Mit seiner eigens entwickelten, abstrakten Maltechnik, bei der er neben klassischen Malwerkzeugen wie Pinsel, Edding und Graffiti-Spray, Post-It Klebezettel als Malutensil benutzt, erschafft er Kunstwerke, die einen hohen Wiedererkennungswert haben. Dabei liegt der Fokus stets auf Leuchtkraft, Harmonie und Bewegung. Die Farben werden großzügig, ja fast schon verschwenderisch benutzt. Es entstehen dreidimensionale, kontrastreiche Strukturen in Neon und Pastel, Schicht für Schicht. Seine Bilder strahlen den Optimismus des Künstlers aus, der ihn beschützend durch sein sehr stürmisches Leben begleitete.

In vielen seiner neueren Serien finden sich zusätzlich auch geometrische Abstraktionen wieder, die in einigen Bildern das Gerüst des Werkes bilden, in anderen dominieren wiederum die klassisch abstrakten Elemente. Großen Einfluss auf seinen Malstil haben die Künstler Jeff Koons, Jackson Pollock und Carmen Herrera.


Die meisten seiner Werke beginnt er mit einem mittig angeordneten Element, um welches herum er das Werk langsam entstehen lässt. Teilweise verschwinden diese Elemente im Laufe des Schaffensprozesses bis zur Unkenntlichkeit, wie z.B. in seinem Werk „TECHNO MOTHER“ von 2017, welches mit einem „DISCO“- Schriftzug begann, der sich selbst bei genauster Betrachtung nur noch erahnen lässt. In anderem Werken wiederum bleiben sie ganz deutlich als Zentrum zu erkennen, so z.B. in seinen Serien „POP HEARTS“; „ORDERS & DISORDERS“ oder „ABSTRACT ARCADE“, die einen wichtigen Schritt in der Entwicklung des Künstlers ausmachen.




Born in a small town in the Aachen countryside, Stefan Goertz grew up with his mother and sister from the age of 11 as a typical child of divorce in the 80s.

 

His longtime art teacher gave him the two most important pillars of his work: the importance of colors and the importance of a good title.

 

Stefan Goertz didn't find his own style for a long time, until, after moving to Berlin in 2010, he discovered abstract painting as a color designer for the Berlin label HAUTE KUKI & Die Markise. Over the years, Stefan Goertz has created hundreds of mini works of art, which he embeds in jewelry settings with transparent cold enamel.

 

With his specially developed, abstract painting technique, in which he uses post-it notes as painting utensils in addition to classic painting tools such as brushes, edding and graffiti spray, he creates works of art that have a high recognition value. The focus is always on luminosity, harmony and movement. The colors are used generously, almost lavishly. Three-dimensional, high-contrast structures in neon and pastel are created, layer by layer. His pictures radiate the optimism of the artist who accompanied him protectively through his very turbulent life.

 

In many of his more recent series, geometric abstractions can also be found, which form the framework of the work in some pictures, while in others the classic abstract elements dominate. The artists Jeff Koons, Jackson Pollock and Carmen Herrera have had a great influence on his painting style. He begins most of his works with a central element around which he slowly builds the work. Some of these elements disappear in the course of the creative process beyond recognition, such as in his work "TECHNO MOTHER" from 2017, which began with a "DISCO" lettering that can only be guessed at, even on close inspection. In other works, on the other hand, they remain clearly recognizable as the center, e.g. in his series "POP HEARTS"; "ORDERS & DISORDERS" or "ABSTRACT ARCADE", which represent an important step in the development of the artist.